Kommentar von Stepanek zu meiner Aussage: "Ich fühl mich wirklich so richtig wohl in unserer Wohnung" (obwohl ich eigentlich nie hierher ziehen wollte): "Du machst eben aus jeder Höhle ein Schloss."
Recht hat er.
Vorher:
Nachdem ich etwas Hand angelegt habe:
;)
Morning Coffee Keeps Me Pretty Cool
Sonntag, 28. April 2013
Höhlenschloss
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Homestyle...
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Samstag, 20. April 2013
Oh balkony!
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The Gardens
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Freitag, 15. Februar 2013
Juhu Halbzeit!
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Und übrigens...
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Sonntag, 3. Februar 2013
Es musste ja passieren...
Da mich auf meinen letzten Blogeintrag hin meine Schwester darauf hingewiesen hat, und ich zitiere jetzt: "Wenn du seit drei Tagen nicht mehr duschen warst... ist das Verwesen
deines GEISTES das kleinere Problem.", habe ich beschlossen, allen Widrigkeiten zum Trotz und trotz aller Mühsalen heute schon wieder duschen zu gehen (2 Tage Rhythmus also - yeah!). Also wieder mach disch einbeinisch nackisch, Fuß ins Sackerl, alles mit Paketklebeband abgepickt und zwar so, dass es ordentlich einschneidet damit das Wasser nicht reinrinnt, auf einem Bein in die Wanne, auf einem Fuß in der rutschigen Dusche herumturnen und dann ist es passiert!
Das Sackerl war undicht! Ihhhhh ich stehe im Wasser! Also Sackerl panisch aufgerissen, Handtuch hinhalten, vielleicht ist es ja nicht so arg. Fuß und Gips aber waschelnass. Schöne Scheiße. Muss ich wohl trocknen. Dazu wär es gut den Gips abzumontieren. Momentmal. Gips abmontieren? Hey, tolle Gelegenheit! JUHU FÜSSE WASCHEN!!!
Im Anschluss dann natürlich: Gips föhnen
die Gelegenheit nutze ich natürlich auch gleich um den Zustand meines Fußes zu begutachten. Fazit: Nur mehr leicht angeschwollen (im Vergleich zu Mittwoch, aber ich lagere ihn ja auch 23 Stunden am Tag hoch) und die Blutergüsse sind auch nicht mehr so arg:
Und ja, ich passe eh auf, dass es mich nicht über das Kabel im Bildhintergrund prackt...
Ich bin sehr zufrieden (im Rahmen meiner Möglichkeiten mit etwas zufrieden zu sein) aber das allerallerbeste des Tages ist das Gefühl frisch gewaschener Füße.
Fast so gut wie Sex.
Nein, besser.
Das Sackerl war undicht! Ihhhhh ich stehe im Wasser! Also Sackerl panisch aufgerissen, Handtuch hinhalten, vielleicht ist es ja nicht so arg. Fuß und Gips aber waschelnass. Schöne Scheiße. Muss ich wohl trocknen. Dazu wär es gut den Gips abzumontieren. Momentmal. Gips abmontieren? Hey, tolle Gelegenheit! JUHU FÜSSE WASCHEN!!!
Im Anschluss dann natürlich: Gips föhnen
die Gelegenheit nutze ich natürlich auch gleich um den Zustand meines Fußes zu begutachten. Fazit: Nur mehr leicht angeschwollen (im Vergleich zu Mittwoch, aber ich lagere ihn ja auch 23 Stunden am Tag hoch) und die Blutergüsse sind auch nicht mehr so arg:
Und ja, ich passe eh auf, dass es mich nicht über das Kabel im Bildhintergrund prackt...
Ich bin sehr zufrieden (im Rahmen meiner Möglichkeiten mit etwas zufrieden zu sein) aber das allerallerbeste des Tages ist das Gefühl frisch gewaschener Füße.
Fast so gut wie Sex.
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Freitag, 1. Februar 2013
Ich kann meinen Gehirnzellen beim Sterben zuhören...
...was aber auch kein Wunder ist, denn von morgens bis abends bin ich
mittlerweile in einem Stadium angekommen, an dem mich gar nichts mehr freut.
Also hänge ich mit hochgelagertem Fuß auf der Couch herum und sehe fern. Und
bin total antriebslos. Klar, jeder war schon mal krank und hat von morgens bis
abends ferngesehen. Ein paar Tage ist das ja zu ertragen, aber auf Dauer ist
das eine intellektuelle Beleidigung. Und wenn ich genau hinhöre, kann sie
wirklich sterben hören, meine Gehirnzellen. <Bloooop>. Schon wieder
eine.
Anfangs dachte ich mir noch, naja mach das Beste draus, lern endlich wieder Ungarisch, schreib das Blog von Pawäl weiter, kümmre dich um die Prozessbeschreibungen für die Firma. Was mir dazu leider aber total fehlt, ist die Motivation. Denn mit jedem Tag, an dem man morgens nicht mehr aufstehen muss, an dem es egal ist, dass man schon seit 3 Tagen nicht mehr geduscht hat (das ist so anstrengend und umständlich), an dem man überleg ob man den BH überhaupt anziehen soll oder direkt im Pyjama aufs Sofa wandert, mit jedem dieser Tage sinkt die Aussicht etwas Sinnerfüllendes zu tun und geistige Verwesung setzt ein.
Die einzige intellektuelle Herausforderung bieten mir die Krücken, wer schon mal auf Krücken gelaufen ist, weiß: jeder Transport von irgendwas irgendwohin ist unheimlich mühsam. Ich überlege schon auf der Couch BEVOR ich aufstehe und aufs Klo hüpfe, was ich aus der Küche oder dem Bad brauche, damit ich es gleich mitnehmen kann. Ich entwickle dabei auch ganz ungewohnte Transportwege: Tablett auf Boden und mit den Krücken vor mir hergeschubbst. So macht das die Logistikerin.
Bevor sie wieder in die Couchstarre fällt.
Anfangs dachte ich mir noch, naja mach das Beste draus, lern endlich wieder Ungarisch, schreib das Blog von Pawäl weiter, kümmre dich um die Prozessbeschreibungen für die Firma. Was mir dazu leider aber total fehlt, ist die Motivation. Denn mit jedem Tag, an dem man morgens nicht mehr aufstehen muss, an dem es egal ist, dass man schon seit 3 Tagen nicht mehr geduscht hat (das ist so anstrengend und umständlich), an dem man überleg ob man den BH überhaupt anziehen soll oder direkt im Pyjama aufs Sofa wandert, mit jedem dieser Tage sinkt die Aussicht etwas Sinnerfüllendes zu tun und geistige Verwesung setzt ein.
Die einzige intellektuelle Herausforderung bieten mir die Krücken, wer schon mal auf Krücken gelaufen ist, weiß: jeder Transport von irgendwas irgendwohin ist unheimlich mühsam. Ich überlege schon auf der Couch BEVOR ich aufstehe und aufs Klo hüpfe, was ich aus der Küche oder dem Bad brauche, damit ich es gleich mitnehmen kann. Ich entwickle dabei auch ganz ungewohnte Transportwege: Tablett auf Boden und mit den Krücken vor mir hergeschubbst. So macht das die Logistikerin.
Bevor sie wieder in die Couchstarre fällt.
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Donnerstag, 31. Januar 2013
und heiter geht (haha) es weiter
Meinen Erlebnisaufsatz über die NÖ Gkk habe ich am Sonntag auch an die Ombudsstelle und den Direktor der NÖGKK gesendet und schon am Mittwoch kontaktierte mich die Ombudsstelle, hat sich vielmals bei mir entschuldigt, gesagt, dass das so natürlich nicht geht und mir auch gleich meine Vorladung für diesen Mittwoch abgesagt. Na bitte. Es geht doch.
Allerding war ich ja am Mittwoch im Krankenhaus. Dort wurde ich wieder 3x geröngt und der Arzt war sich immer noch nicht sicher, was ich denn nun habe. Er entschloss sich jedoch, mich zu einem MR zu überweisen, da mein Spalt zwischen Waden und Schienbein "grenzwertig" ist.
Mittwoch nachmittag versuchte ich also einen MR Termin zu bekommen. Die mir vorgeschlagenen Termine (trotz meines Hinweises, dass es dringend ist weil es darum geht, ob ich operiert werden muss oder nicht - und mein Chrirugenfreund sagte, dass wenn, das rasch operiert werden muss) spielten sich im Zeitraum zwischen 19.02 und Ende März ab (und es war der 30.01!). Also min. 3 Wochen Wartezeit für Kassenpatienten. Heute jedoch, um 11:00 telefoniere ich mit dem Institut, das mir den 19.02 angeboten hat und erkundige mich nach Privatterminen. Was soll ich sagen, um 15:00 lag ich im MR. Mit anschließendem Arztgespräch und der Arzt wollte mir auch noch die Bilder zum Auto tragen. Was machen eigentlich Menschen, die sich die 330€ nicht leisten können?
Also, die Sache schaut nicht gut aus, ein Band komplett durchgerissen, das andere bis auf 10% auch. Das heisst dann wohl Operation. Schöne Scheisse.
Allerding war ich ja am Mittwoch im Krankenhaus. Dort wurde ich wieder 3x geröngt und der Arzt war sich immer noch nicht sicher, was ich denn nun habe. Er entschloss sich jedoch, mich zu einem MR zu überweisen, da mein Spalt zwischen Waden und Schienbein "grenzwertig" ist.
Mittwoch nachmittag versuchte ich also einen MR Termin zu bekommen. Die mir vorgeschlagenen Termine (trotz meines Hinweises, dass es dringend ist weil es darum geht, ob ich operiert werden muss oder nicht - und mein Chrirugenfreund sagte, dass wenn, das rasch operiert werden muss) spielten sich im Zeitraum zwischen 19.02 und Ende März ab (und es war der 30.01!). Also min. 3 Wochen Wartezeit für Kassenpatienten. Heute jedoch, um 11:00 telefoniere ich mit dem Institut, das mir den 19.02 angeboten hat und erkundige mich nach Privatterminen. Was soll ich sagen, um 15:00 lag ich im MR. Mit anschließendem Arztgespräch und der Arzt wollte mir auch noch die Bilder zum Auto tragen. Was machen eigentlich Menschen, die sich die 330€ nicht leisten können?
Also, die Sache schaut nicht gut aus, ein Band komplett durchgerissen, das andere bis auf 10% auch. Das heisst dann wohl Operation. Schöne Scheisse.
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Freitag, 25. Januar 2013
Was die NÖGKK unter unbürokratisch versteht...
„Sie
müssen keine weiten Strecken zurücklegen, um zu uns zu kommen. In unseren
Kundendienststellen kümmern sich Kundenberaterinnen und Kundenberater rasch und
unbürokratisch um Ihre Angelegenheiten - denn Kundennähe und Service stehen bei
uns an erster Stelle.“ So steht es auf der Homepage der Niederösterreichischen
Gebietskrankenkasse zu lesen. Ich behaupte: weder Kundennähe und Service steht
an erster Stelle der NÖGKK sondern einzig und alleine die Schikane von
Beitragszahlern.
Wie ist es sonst zu erklären, dass die NÖGKK „Servicestellen"
kein „Kunde“ direkt anrufen kann, nur über die zentrale Vermittlungsnummer
erreicht man die Stelle die man sprechen möchte. Erhält man Anrufe der NÖGKK so
wird die Nummer unterdrückt. Da könnte
doch ein mündiger Beitragszahler sonst zurückrufen, wie z.B. in der Steiermark,
wo jeder seine Zuständige Außenstellen selbst anrufen kann. Damit könnte ich ja
noch leben, dass die NÖGKK mich offenbar verarschen will, damit wahrlich nicht.
Aber um am Anfang zu beginnen: Mittwoch, auf dem Weg zur Arbeit bin ich in
meinem Heimatort am Zebrastreifen ausgerutscht und habe mir mein Sprunggelenk
verletzt. Tapfer bin ich noch mit meinem Auto 37km zur Arbeit gefahren und habe
dort aber festgestellt, dass mein Knöchel doch sehr angeschwollen ist.
Arztbesuch, Überweisung ins Krankenhaus, Röntgen, Untersuchung und dann Gips. In
einer Woche soll ich wiederkommen, dann sehen wir weiter. Die überweisende
Ärztin angerufen, ihr das mitgeteilt und dann eben Krankenstand. Mit der
Rettung heimgebracht worden und versucht, den Alltag auf zwei Krücken zu
organisieren.
Es begibt sich nun aber, dass ich übers Wochenende das
wunderschöne Niederösterreich Richtung Oberösterreich zu einem Elternbesuch
verlassen möchte und da ich mich in diesen Dingen nicht auskenne, rufe ich –na klar
- beim Servicecenter an – dieses zentrale Nummer eben. Dort erklärt mir eine
wirklich nette Dame, dass ich zum Arzt gehen muss, dieser einen „Antrag auf
Domizilwechsel“ stellen muss, ich diesen Antrag der zuständigen Außenstelle der
NÖGKK mit dem Hinweis senden soll, dass es dringend ist, dass sie mich anrufen sollen,
weil ich ja schon dieses Wochenende weg will. In der Steiermark ist alles was
man meines Wissens nach dafür tun muss, bei seiner zuständigen Außenstelle
anzurufen und die sagen dann ja oder nein. Soweit so gut, Niederösterreich ist
anders, ich erledige alles am Donnerstag, formuliere noch ein nettes Mail und schicke
den ganzen Kram per Email an die „Servicestelle“.
Freitagmorgen 7:00: Unbekannte Nummer ruft an. Gut, ich gebe zu, ich habe noch geschlafen,
aber ich bin ja auch im Krankenstand. Eine durchaus als unfreundlich zu
bezeichnende weibliche Stimme teilt mir mit, dass bei meinem Antrag die zweite
Seite fehlt. Ich erkläre, der Arzt hätte mir das Formular so gegeben (kann man
ja auch nicht auf der Homepage runterladen). Das nützt mir aber nichts, ich
müsse mit meiner Krankmeldung bei der „Servicestelle“ vorbekommen. Ich erkläre, dass ich diese noch gar nicht
hätte, weil ich mich ja telefonisch beim Arzt krankgemeldet habe. Sie bellt
mich an, dass das schon mal überhaupt nicht geht, denn man kann sich beim Arzt
nicht telefonisch krank melden. Hätte ich die Rettung bitten sollen, mich noch
kurz beim vom Krankenhaus 15km entfernten Arzt vorbeizufahren, bevor sie mich
und meinen Gips bis zum Knie dann wieder 37km in die andere Richtung nach Hause
fahren? Ernsthaft? Gut, dann soll ich also die Ambulanzkarte mitbringen. Aber
anzutanzen hätte ich.
Um 7:30, ich bin
mittlerweile halbwegs munter und habe den ersten Kaffee intus denke ich mir als
unbedarfte Höchstbeitragszahlerin also: Nun ja, wenn da nur die 2. Seite fehlt,
dann könnten die mir das doch einfach per Email schicken, ich füll das aus und maile
es ihnen gemeinsam mit der Ambulanzkarte zurück. Kann doch nicht so schwierig
sein, die von der zentralen Telefonnummer sagte ja auch, dass das alles auch
per Email geht. Ich rufe also bei der zentralen Telefonnummer an, werde an die
zuständige Person in meiner zuständigen NÖGKK Stelle weiterverbunden. Versuche
lieb und nett anzufragen: „ Könnten sie mir…“ Werde aber jäh mit einem
kategorischen „Nein“ unterbrochen. „Aha und warum nicht?“ „weil der
Kontrollarzt das bestätigen muss“. Ich
muss also wirklich hinfahren. Draußen schneit es schon seit morgens – jeder der
schon mal mit Krücken unterwegs war, weiß dass das wahrlich kein Spaß ist.
09:30 Ankunft NÖGKK Mödling. Ich kämpfe mich ins
Servicecenter. Stelle mich artig an, frage, wo ich hin muss: „Das macht der
Kontrollarzt, die Stiegen runter und dann links“ „Wie? Die Stiegen runter?“ „Die
Stiegen runter und dann links“ Erst auf mein Nachfragen, ob das ihr Ernst ist,
teilt die Dame mir mit, dass es einen Lift gibt.
Im Kellergeschoss: Hier residiert also der Mann, der über
meine Wochenendgestaltung entscheidet. Eine Anmeldung gibt es hier nicht.
Lediglich etliche Hinweisschilder: „Ihre Unterlagen werden laufend persönlich
entgegen genommen.“ „Bitte nicht klopfen! Danke für ihr Verständnis.“ „Bitte
aus hygienischen Gründen das Händeschütteln vermeiden.“ Das „Bitte nicht
eintreten“ Schild leuchtet ohne Unterbrechung.
Ja, da komme ich mir doch gleich wie ein
sehr willkommener Kunde vor. Ab und an kommt eine Dame aus einer der drei, vom
Warteraum aus nicht zu öffnenden Türen heraus und sammelt im Haufen an Menschen
der sich vor einer gelben Linie gebildet hat alle Zettel ein. Netterweise gibt
ein Mann meine Zettel mit ab, damit ich nicht durch den Raum hüpfen muss und es
mir erspart bleibt, im Gerangel um die besten Abgabeplätze mitzumachen.
Die Dame erinnert sich offensichtlich an meinen Namen, denn
sie sagt zu mir: „da bringe ich gleich die zweite Seite heraus“. Ich bin schon
mächtig gespannt, was denn auf dieser ominösen zweiten Seite, die beim Formular
meines Arztes nicht vorhanden ist, wichtiges draufstehen würde was meinen
Vormittagsausflug rechtfertigen wird. Während ich warte habe ich Zeit ein
Plakat zu studieren, das mich über meine Pflichten im Krankenstand aufklärt.
Bei einem Ortswechsel innerhalb von Niederösterreich muss ich das der NÖGKK lediglich
melden, entferne ich mich aus NÖ, muss die GKK das genehmigen. Das muss mir mal jemand erklären, oder ist die
Gesundheitsversorgung in anderen Bundesländern so viel schlechter? Kann ich
also mit meinem Gipsbein locker flockig, sagen wir eine Woche Thermenurlaub in
Linsberg verbringen, meine Eltern zu besuchen, muss ich mir aber genehmigen
lassen. Ernsthaft?
Zurück zu meiner vermissten zweiten Seite des Antrags. Es
dauert ewig bis meine Neugier gestillt wird und doch bin ich etwas fassungslos:
auf der zweiten Seite muss ich eintragen: Datum und Unterschrift. Na bumm, das
war’s oder wie? Ich rede mir ein: Aber immerhin sagte die Dame, der
Kontrollarzt muss den Domizilwechsel eintragen. Wahrscheinlich will er mich
sehen, ob ich eine Tachiniererin bin, mir zum Spaß einen Gips verpassen lasse
nur um die Sozialversicherung auszunutzen und dann auf Kosten anderer
Beitragszahler mir einen schönen Lenz mache. Vielleicht tue ich der NÖGKK aber
auch Unrecht und sie ist einfach nur sehr fürsorglich und will meiner
Gesundheit zuliebe schauen, ob ich die 2,5 stündige Autofahrt wohl überstehen
werde. Ich warte also weiter.
Es dauert. Irgendwann kommt die Dame wieder durch eine der
Türen und gibt mir meine Ambulanzkarte zurück. Auf der steht mit grünem Stift
geschrieben: „Domizilwechsel 25.01-27.01 bew.“ Wie, das war’s jetzt? Im Ernst? Dafür
tut mir jetzt alles weh vom vielen Herumhüpfen im Schnee? Dafür zahl ich das
Taxi hin und zurück? Das wär ehrlich nicht per Email gegangen?
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